Danke!

 

Wir Upstalsboomer teilen immer wieder gerne unsere Erlebnisse aus den Hotels und Ferienwohnungen zum Schmunzeln, zum Nachdenken und zum Freuen. Manche Lebensgeschichten sind turbulent. Andere sind turbulenter. Unsere Kollegin Evamaria Richter hat so eine Geschichte zu erzählen.

Sie ist seit 2005 in der Hotelbranche tätig und seit dem Jahr 2006 bei Upstalsboom angestellt. Dort nahm sie zunächst an einer Umschulung teil. Anfangs im Büro und im Housekeeping eingesetzt wurde sie nach kurzer Zeit stellvertretende Hausdame. Nach bestandener Umschulung wurde sie von Upstalsboom übernommen und arbeitete hochmotiviert und engagiert im Direktionsbüro und bei Personalengpässen auch in anderen Bereichen. Bis 2011, als ein Schicksalsschlag ihr Leben auf den Kopf stellte. Doch sie ließ sich nicht unterkriegen und kämpfte.

Seit 2014 ist Evamaria Richter wieder bei uns. Wir freuen uns sehr! Auch über den Brief, den sie geschrieben hat, und den wir hier im Blog mit unseren Gästen und Lesern teilen möchten.

„Kleine Geschichte“

von Evamaria Richter – Sachbearbeiterin Verwaltung des Hotel Am Strand

Heute möchte ich Danke! sagen dafür, dass ich mich in diesem Unternehmen noch ein wenig nützlich machen darf. Im April 2011 traf mich ein gesundheitliches Ereignis so heftig, dass mein ganzes bisheriges Leben bedeutungslos wurde. Es folgten Jahre, in denen ich in kleinen Schritten wieder etwas Selbstständigkeit gewann. Der Kontakt zu meiner alten Arbeitsstelle blieb erhalten, beschränkte sich aber auf gelegentliche Besuche oder Telefonate.

Vor etwa einem Jahr, im Mai 2014, kehrte ich zurück, mittlerweile nur noch stundenweise einsetzbar. Doch was fand ich vor? Ein Unternehmen, in dem plötzlich Menschen im Mittelpunkt stehen und das nicht nur als Gäste! Manch einer war noch unsicher über die Ernsthaftigkeit des neuen Weges. Neue Freiheiten beinhalten auch neue Verantwortlichkeiten. Aber so nach und nach begriffen – und begreifen immer noch – die Mitarbeiter, dass sie nicht nur fleißige Arbeitstiere sind, sondern auch als Menschen geschätzt werden. „Was du auch tust, tue es mit Freude“, hat ein kluger Mensch gesagt. Klingt gut, doch oft stimmen die Rahmenbedingungen dafür nicht. Im Haus Upstalsboom jedoch stimmt alles. Hier kann und soll jeder glücklich sein mit seinem Tun und ich bin mit Menschen zusammen, die freundlich und entgegenkommen sind, weil sie es aus innerer Überzeugung gerne sind.

Die Menschen, die in den vergangenen Jahren den Upstalsboom-Weg gegangen sind und weitergehen, haben sich persönlich weiterentwickelt und wissen, was sie wollen. Das Besondere daran ist, dass die Unternehmensführung sich mitentwickelt und der ganze Prozess ein Geben und Nehmen ist. In den Jahren meiner Abwesenheit haben manche das Haus verlassen, neue sind gekommen. Der grundsätzliche Wandel ist für mich auch deshalb so deutlich, weil ich lange Zeit abwesend war. Zurück kommen zu dürfen und so viel freundliches Entgegenkommen vorzufinden, ist eine gute Erfahrung. Dafür sage ich Danke!

#kleineGeschichten

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