Gastbeitrag – So rüsten Sie sich für den Fahrradwinter

Insbesondere wenn man auch während der Wintermonate mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, sollte man sein Zweirad auch entsprechend wintertauglich machen. Und das am besten schon vor der kalten Saison. Hier ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie Ihr Fahrrad und sich winterfest machen können.

Der Winter steht vor der Tür – Wie Sie auch Ihr Fahrrad am besten winterfest machen

1. Das richtige Licht

Zunächst einmal sollten Sie die Beleuchtung an Ihrem Fahrrad überprüfen. In der dunklen Jahreszeit muss diese einwandfrei funktionieren. Tauschen Sie zudem Batterien, sofern vorhanden, gegen neue aus. Außerdem hilfreich ist es, wenn Ihr Licht auch im Stand funktioniert, auf diese Weise werden Sie auch an einer roten Ampel etc. besser gesehen. Denken Sie dabei stets nach dem Motto: Sehen und gesehen werden! Die gesetzliche vorgeschriebene Beleuchtungsstärke beträgt 10 Lux, auf Nummer sicher gehen Sie mit 40 Lux.

2. Die Kontrolle der Bremsen

Mit den Bremsen am Fahrrad steht und fällt alles – im wahrsten Sinne des Wortes. Egal ob auf nasser oder
schneematschiger Fahrbahn, bei den Bremsen handelt es sich um Ihre Versicherung. Testen Sie diese daher unbedingt aus. Die Bodenzüge sollten justiert werden und die Bremsbacken in der richtigen Position stehen. Zudem sollten Sie die Bodenzüge an den freiliegenden Stellen einfetten. Überprüfen Sie außerdem, ob beide Ventilkappen vorhanden sind.

3. Das Anbringen der Reflektoren

Neben der Beleuchtung sorgen auch die Reflektoren für mehr Sicherheit im Verkehr. Diese sollten sich zumindest im vorderen Bereich am Lenker des Fahrrads, hinten am Sattel und auch an den Schutzblechen und an den Speichen befinden.

4. Der Reifen-Check

Natürlich sollen Sie nicht jeden Winter das Rad neu erfinden, allerdings könnte es sich lohnen, über passende Reifen nachzudenken. Breite Reifen bringen im Winter einen wesentlichen Vorteil mit sich im Gegensatz zu schmalen Geschwindigkeitsreifen, die ausschließlich in den Sommermonaten Anwendung finden sollten. Typische Winterreifen haben außerdem ein stark ausgeprägtes Profil, das hervorragende Haftungseigenschaften besitzt.

Und wenn dann doch Schnee liegt empfehlen sich Reifen mit Spikes. Diese sind vergleichbar mit Dornen, die sich beim Fahren in den Schnee bzw. das Eis krallen. Sie sollten zudem den Druck der Reifen auf ihr Minimum zurücksetzen, denn dadurch wird die Auflagenfläche größer und der Gripp erhöht sich.

5. Das Ölen der Fahrradkette

Das Wasser, der Matsch und das Streusalz macht auch der Fahrradkette zu schaffen. Sie sollten Ihr Fahrrad daher in den Wintermonaten besonders sauber halten. Warten Sie diese regelmäßig und ölen Sie sie. Mit Hilfe von Schmiermittel läuft sie ruhig und sanft.

6. Die richtige Fahrradbekleidung im Winter

Was nützt Ihnen ein winterfestes Fahrrad, wenn Sie Ihre Kleidung nicht entsprechend anpassen? Gar nichts. Hierbei sollten der Wetteraspekt und der Sicherheitsaspekt im Vordergrund stehen. Ein Schutz vor Wind, die Abweisung von Wasser und dennoch genügend Bewegungsspielraum und Atmungsaktivität empfehlen sich dabei besonders. Achten Sie auf helle Kleidung, damit Sie auch im Dunklen besser gesehen werden, Reflektoren bieten sich auch hier an. Das richtige Outfit: Funktionsunterwäsche, eine Radhose mit Polsterbereichen, ein Thermotrikot (möglichst mit langen Armen), eine Windstopper-Jacke mit hohem Kragen, Fahrradhandschuhe, Beinlinge und/oder Armlinge, Neoprenüberzieher für die Schuhe sowie Sohlenwärmer.

7. Ein besonderer Versicherungsschutz?

Bei Fahrradfahren während des Winters handelt es sich um eine Risikosportart. Eine Unfallversicherung deckt eventuelle Schadensfälle ab. Das lohnt sich besonders, wenn Sie täglich mit dem Rad unterwegs sind.

Im Bedarfsfall sollten Sie dies mit Ihrer Versicherung abklären.

8. Der Schutz vor Frost und Diebstahlziegler-fahrradgarage

Wenn Sie Ihr Fahrrad abstellen, gibt es auch hierbei einige Dinge zu beachten. Zum Schutz vor Rost bietet sich ein trockener Lagerort an. Bevor Sie es dort abstellen, aber gründlich reinigen! Wenn Sie eine Plane zum Abdecken haben, sind sowohl das Rad selbst als auch seine geölten Komponenten vor Staub geschützt. Im Normalfall schützt eine bestehende Hausratversicherung Ihr Fahrrad außerdem vor einem Diebstahl, sofern es im Keller oder in der Wohnung steht. Fahrradgaragen, wie beispielsweise diese, sind auch eine optimale Möglichkeit, das Fahrrad vor der der Witterung zu schützen.

Der Versicherungsschutz beschränkt sich auf den Zeitraum zwischen 6 und 22 Uhr, wenn das Rad im Freien abgestellt wird.

 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Ziegler-Metall

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