Hunde-Eis – schnell, lecker und einfach!

Liebe Freunde,

heute wollte ich Euch eigentlich etwas Schönes zu einem – wie ich zumindest noch vor ein paar Wochen fand – passenden Thema zum sogenannten Hochsommer schreiben. Tja… Muss ich noch etwas dazu sagen? Nein! Zumindest hier oben im Norden ist es momentan, ich würde einmal vorsichtig sagen, wettertechnisch ausbaufähig. Da verlässt mich auch langsam mein nordisches frohes Gemüt.

Aber ich wäre nicht Käthe, wenn ich mich von höheren Mächten abhalten ließe! Und deshalb tue ich es doch… Denn heute geht es um Hunde-Eis! Und sowieso… Wetter! Pah! Dieses sagenhafte Thema rund ums Eis ist schließlich immer(!) einen Beitrag wert. Wer sagt denn überhaupt, dass Eis nur im Sommer bei 30 Grad schmeckt? Von mir aus kann es diese Köstlichkeit an 365 Tagen im Jahr geben. Eis ist nämlich eine meiner vielen Leibspeisen! Jetzt fragt sich vielleicht der ein oder andere „Eis für Hunde“? Geht’s noch? Na klar geht’s noch – wie verrückt sogar! Auch wir Vierbeiner finden eine kleine, schmackhafte Leckerei bei Hitze und Sonnenschein richtig toll! Ich rede natürlich nicht von herkömmlichem Milch- oder Fruchtspeiseeis, sondern von hundegeeigneten Eisspezialitäten.

Zur Einstimmung ein kleines Video von meiner Lieblingssendung „Tiere suchen ein Zuhause“:

https://youtu.be/f0vbpyNz598

Angeschaut? Dann war es das jetzt auch schon! Alles Weitere erübrigt sich… :-D  Nein, natürlich nicht. So schnell entlasse ich Euch dann doch nicht.

Zunächst möchte ich Euch meine Lieblingsrezepte vorstellen – eines ist herzhaft, eines eher für die süßen Schleckermäulchen unter Euch und eines süß-herzhaft – ganz nach Gusto!

Tierische Genüsse – meine Lieblingsrezepte für Hundeeis!

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Joghurteis mit Frucht

Zutaten: 150 g Naturjoghurt, 1 Banane, 50 Gramm Blaubeeren, 1 TL Honig, 1 EL Öl (z.B. Walnuss- oder Kürbiskernöl)

Zubereitung: Joghurt mit der pürierten Banane, Honig und Öl vermischen. Die Beeren zum Schluss unterheben. Bananen und Blaubeeren sind übrigens ganz besonders gesund, da sie reich an Antioxidantien sind. Anschließend das Ganze in Behälter füllen, einen Eisstiel rein und anschließend für ein paar Stunden in die Tiefkühltruhe stellen. Fertig! Einfacher geht es doch nicht, oder?

 

Leberwurst-Eis

Zutaten: 150 Gramm körniger Hüttenkäse (Naturjoghurt geht aber auch), 2 EL Leberwurst, 1 TL Honig, 1 EL Öl (z.B. Lein- oder Rapsöl)

Zubereitung: Alle Zutaten pürieren, in Formen füllen und einfrieren. Dieses Eis liebt – da bin ich mir sicher – jede Fellnase. Durch die Leberwurst und den Hüttenkäse wird das Eis besonders cremig und herzhaft.

 

Crispy Cottage-Cheese-Eis

Zutaten: 150 Gramm körniger Hüttenkäse, 1 Banane, 1 TL Honig, 20 Gramm Trockenfutter, 1 EL Öl (z.B. Lachs- oder Leinöl)

Zubereitung: Als erstes das Trockenfutter zerbröseln und anschießend alle Zutaten gut miteinander vermengen, dann in die Förmchen abfüllen und einfrieren. Das Lachsöl ist supergesund, weil es über wichtige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren verfügt.

Sodele, das waren natürlich nur drei von unzähligen leckeren Rezepten, und Ihr könnt kombinieren wie wild. Es gibt sogar die passenden Eis-Rezepte zur BARF-Methode. Also mit einem Anteil an Fleisch, Blut oder Fisch. Aber das ist für den ein oder anderen vielleicht doch zu exotisch. Deshalb lasse ich das an dieser Stelle jetzt einfach mal weg. Das World Wide Web wird Euch hier – wie immer – mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt – Ihr wisst natürlich am besten was Eurem Vierbeiner zuhause schmeckt. Die Hauptsache ist, dass die Zutaten alle hundegeeignet sind.

 

Wissenswertes und Tipps rund um die Zubereitung von Hunde-Eis

 Als Förmchen könnt Ihr ausgediente Joghurtbecher verwenden oder natürlich Eisformen für hausgemachtes Eis. Mein Frauchen findet ja als Förmchen auch einen Kong sehr geeignet. Ich möchte dazu anmerken, dass ich persönlich diese Meinung nicht teile. Das ist dann immer eine Heidenarbeit an die Köstlichkeit zu gelangen und dauert gefühlte Jahre! Sie sagt, dass sei ja auch Sinn der Sache. Tja. Aber die Geschmäcker sind ja nun auch bekanntlich verschieden und vielleicht habt Ihr ja einen Kong-Fanatiker Zuhause. Dann nur zu! Ach so… Für diejenigen, die nicht wissen was ein Kong ist, einfach mal nachlesen.

Noch ein kleiner Hinweis: Bitte keine Eiswürfel zubereiten! Daran können wir uns leicht verschlucken und sehr bekömmlich ist so ein im Ganzen runtergeschluckter Eiswürfel auch nicht – ganz zu schweigen vom entgangenen Genuss. An einem Eis soll man ja bekanntlich schlecken und es nicht auf einmal runterschlingen. Gerade die ganz verfressenen unter uns – ich sage nur Labrador und Golden Retriever! :) Nicht alle haben sich hier immer im Griff. Und dass meine ich gar nicht böse. Ich muss zugeben, ich habe manchmal auch diese Anwandlungen… Seufz. Achtet bitte ohnehin auf die Größe Eurer vierbeinigen Mitbewohner – eine Dogge kann mehr vertragen als ein Toy Terrier – das ist ja klar.

Als Stil eignet sich ein Stück Ochsenziemer oder eine kleine Kaurolle aus Büffelhaut ganz hervorragend. Das verlängert den Genuss und ist wie ein anschließendes Zähneputzen inklusive!

Ja, das war’s im Großen und Ganzen. Ich finde jedenfalls es ist eine Supersache so ein Hunde-Eis und eine willkommene Abwechslung für uns – besonders wenn es sehr warm ist. Vielleicht habt Ihr Lust bekommen – es ist wirklich keine Arbeit und schnell gemacht. Versucht es mal, Ihr werdet begeisterte Abnehmer finden. Ach ja … für Frauchen und Herrchen haben wir natürlich auch noch ein paar Eistrends! Soll ja keiner sagen, ich würde nicht an Euch denken ;)

 

Bis zum nächsten Mal!

Eure Käthe

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