Kili-Rockstars vor dem Aufstieg: Wie stehts um unsere Gesundheit?

Mit knapp 6.000 Metern ist der höchste Gipfel des Kilimandscharo – der Kibo – eine echte Herausforderung. Da versteht es sich beinahe von selbst, dass man eine gewisse Fitness mitbringen muss, um den Berg erfolgreich besteigen zu können. Durch die Betreuung durch das Team Schwarz haben wir auch in Sachen Fitness einen perfekten Partner gefunden. Herr Weiß ist dafür verantwortlich und sorgt dafür, dass wir im Januar alle richtig fit sind, damit unser „Ausflug“ zu einem Erfolg werden kann. Zunächst war dafür ein allgemeiner Fitnesscheck sehr wichtig, bei dem viele Faktoren genauestens unter die Lupe genommen wurden.

Unter Belastung wurde dabei der Stoffwechsel unserer Muskeln beobachtet und analysiert. Auch ein Laktat-Test – die kennt man zum Beispiel aus der Bundesliga-Vorbereitung im Fußball – wurde durchgeführt. Je besser der Körper Laktat verstoffwechseln kann, desto besser. Allerdings steigt der Wert an, wenn man sich körperlich betätigt und es anstrengend wird. Hier wurden bei uns bereits erste Unterschiede deutlich. Soll heißen: Wer Laktat im Körper besser verstoffwechseln kann, kann grundsätzlich als fitter eingestuft werden. Allerdings lässt sich mit dem passenden Training hier eine ganze Menge erreichen.

Unser Training für den Kilimandscharo

Abhängig von den bei uns gemessenen Laktat-Werten wurden dann durch Herrn Weiß vom Team Schwarz die individuellen Trainingspläne für alle Teilnehmer erstellt. Dabei gibt es unterschiedliche Trainingsbereiche und vor allem die Frequenz des Herzschlages ist für unser Training sehr wichtig. In den einzelnen Trainingsbereichen verfolgen wir ganz unterschiedliche Ziele, sodass am Ende (hoffentlich) unser ganzer Körper fit für den Berg ist. Je höher dabei die Anstrengung ist, desto mehr steigt auch unsere Herzfrequenz. So ähnlich wird es sich dann wohl auch auf dem Berg verhalten, wenn man einfachere Passagen mit schwierigen Ecken des Kilimandscharo-Aufstiegs vergleicht.

Vier verschiedene Bereiche bilden die Basis für unser „Bergtraining“:

  • Regenerationstraining
  • Grundlagenausdauer 1
  • Grundlagenausdauer 2
  • Entwicklung

Nach anstrengenden Fitnesseinheiten ist das Regenerationstraining wichtig. Hierdurch sollen die Muskeln gelockert und die Durchblutung gefördert werden. Eine Einheit dauert hier weniger als 45 Minuten. Besonders gut sind leichte Betätigungen wie Fahrradfahren oder Joggen, aber auch Schwimmen ist geeignet. Eine Einheit der Grundlagenausdauer 1 dauert zwischen einer und drei Stunden. Ziel ist es, die Ausdauer grundlegend zu fördern. Der Körper soll dabei Fett verbrennen und Muskeln langsam aufbauen.

Das Grundlagenausdauer 2-Training verbrennt neben Fett auch Kohlenhydrate und dauert rund eine bis eineinhalb Stunden. Hier kommt man schon mehr ins Schwitzen und es wird zum Beispiel ein Intervalltraining durchgeführt. Die Sauerstoffaufnahme des Körpers soll so verbessert werden, es geht aber auch um die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und des Herz-Kreislauf-Systems. Für einen anstrengenden Bergaufstieg sind das sehr wichtige Aspekte, wie wir bereits von unserem Zuspitzen-Abenteuer wissen.

Ebenfalls auf Intervalle setzte das Entwicklungstraining. Die Intensität ist hier am Höchsten und eine Einheit dauert in etwa eine halbe bis eine Stunde, wobei immer wieder von GA2 in den EB gesteigert wird – quasi in Intervallen. Damit wollen wir unsere Ausdauer steigern, die Laktatwerte optimieren und den Körper auf erhöhte Leistung trainieren. Auch das optimale Gefühl für Tempo und Geschwindigkeit soll auf diese Weise gefördert werden, sodass wir nicht allzu schnell außer Atem sind.

Wichtige Faktoren für unsere Fitness

Für den Aufstieg auf den Kilimandscharo spielen natürlich viele Faktoren eine Rolle. Im Bereich Fitness ist das neben der Ausdauer auch die Analyse der Körpermasse. Dafür werden der BMI, der Body Mass Index, der Bauchumfang und der Anteil des Körperfetts analysiert. Zusätzlich geht es hierbei auch um die Sauerstoffaufnahme des Körpers.

Wie auch unser Laktat-Test bezog Herr Weiß auch diese Aspekte in unser individuelles Trainingsprogramm mit ein. Am Ende kann so jeder der Kili-Rockstars ganz einfach die eigene Fitness und Leistungsfähigkeit für den Aufstieg trainieren.

So sollten wir es am Ende alle auf den Kilimandscharo schaffen. :)

Beste Grüße!

Jan-Henrik

#TourdesLebens #KiliRockstars

Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung von Team Schwarz

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