Spinning – das Indoor-Konditionstraining

In den letzten Jahren ist das Indoor-Cycling, allgemein unter „Spinning“ bekannt, zum großen Fitnesstrend geworden! Eine tolle Alternative für diejenigen, die nicht gerne in der freien Natur auf das Fahrrad steigen, ist das Spinning/ Indoor-Cycling. Diese Sportart kannst du selbst bei schlechtem Wetter das ganze Jahr über betreiben. :)

Indoor-Cycling / Spinning ist nicht nur etwas für Profis, sondern auch für Anfänger geeignet, da jeder Fahrer die tatsächliche Höhe des Widerstands individuell wählt. Somit können bei dieser Gruppensportart auch junge und ältere Personen ihre Kondition und Schnelligkeit zusammen für einen perfekten Körper und Geist trainieren. Mittels rhythmischer Musik gibt der anleitende Trainer (Instructor) die Trittfrequenz vor. Jeder Instructor hat dabei seinen eigenen Stil. Frage ihn am besten vorher, welche Ausbildung bzw. welche Philosophie er hat. Auch gibt es mehrere Arten des Indoor-Cyclings. Dazu später mehr.

Der runde Tritt – Die richtige Technik macht beim Spinning den Unterschied!

Selbst Profis müssen jedes Jahr die Kunst des Pedalierens neu erlernen. Ein Fahrer der ca. 10.000 Kilometer pro Jahr zurücklegt, bewerkstelligt hierbei über drei Millionen Pedalumdrehungen. Damit sich dabei keine Stilfehler einschleichen, kann man ideal in den Wintermonaten den runden Tritt beim Indoor-Cycling/ Spinning trainieren.  

INDOOR CYCLING – Spinning oder Tomahawk?

Beim Tomahawk steht nicht unbedingt der optimale Trainingsanreiz im Vordergrund, sondern eher die Party mit Elementen wie Liegestütz auf dem Rad oder „Freeze“. Jedoch wirst du diese Elemente im Spinning-Programm nicht finden, da hierbei Instabilität in deiner Bewegung entsteht und der Trainingseffekt wäre somit gleich Null. 

Indoor oder Outdoor? – Die Möglichkeiten des Indoor-Bikes!

Während des Trainings bleiben die Beine auf einem Indoor-Bike stets in Bewegung, da kein Leerlauf vorhanden ist. Daher ist es circa doppelt so effizient wie Fahrradfahren im Freien. Beim Indoor-Cycling bist du ganz unabhängig vom Wetter und kannst nach Lust und Laune für Dich oder in der Gruppe trainieren. Lediglich bist du in der Gruppe an die Kurszeiten gebunden.

Ein Indoor-Bike unterscheidet sich im Aufbau grundlegend von einem Outdoor-Bike:
Indoorbike_1100pxMarkenübergreifende Grundmerkmale eines Indoor-Bikes.

Ein wesentlicher Unterschied zum Outdoor-Rad ist das eingebaute Schwungrad, welches bis zu 20 Kilo Gewicht hat. Zunächst ist es schwierig das Indoor-Bike in Bewegung zu bekommen, es am Laufen zu halten ist im Weiteren aber, je nach Widerstandeinstellung, einfach. Vielleicht hat der ein oder andere deswegen schon gemerkt, dass das Rad auch dann noch ein bisschen weiterläuft, wenn man aufgehört hat zu treten.

Aus Sicht der Trainingseffizienz bietet das Indoor-Cycling Möglichkeiten für individuell abgesteckte Trainingsziele, die im Freien nicht möglich wären. So kannst du zum Beispiel kontinuierlich  „durchpowern“, wobei Du draußen (außer natürlich im flachen Ostfriesland) durch Hügel und Steigung gebremst wirst. Somit gibt es im Gegensatz zum Fahrradfahren beim Indoor-Cycling keine Schwerpunktverlagerungen, wie sie in Kurven und Bergauf- und Bergabfahrten entstehen. Der Hauptakzent liegt auf dem reinen Konditionstraining, auch „Cardio“ genannt, durch die Tretbewegung. Auf dem Indoor-Bike wird Dein Trainingsergebnis oftmals durch den motivierenden Instructor, die anderen Teilnehmer und die Musik sogar noch gesteigert.

Typischer Ablauf einer Trainingseinheit:

TrainingsStunde.

  1. Übungseinheiten fangen in der Regel mit 10–15 Minuten entspanntem Fahren an
  2. Danach 15–25 Minuten – verschiedene Geschwindigkeiten im Sitzen
  3.  Es folgen härtere Passagen im Wiegetritt und mit höherer Wattzahl
  4. Dazwischen gibt es immer wieder leichtere Intervalle
  5. Zum Abschluss erfolgt die „Entspannungsphase“: Dehnung der Beinmuskulatur auf oder neben dem Indoor-Bike

 

IMG_4159-1000x667

freizeitcenter Emden – Familiäre Fitness in einem modernen Studio

Wenn ich Euer Interesse geweckt habe ist es ganz einfach einen Indoor-Cycling-Kurs auszuprobieren, denn nahezu jedes Fitness-Studio bietet mittlerweile Spinning-Kurse an oder ist mit Indoor-Bike ausgestattet.

Auch für Einsteiger ist Spinning perfekt, denn Ihr benötigt keinerlei Vorkenntnisse oder besondere Ausstattung. Alles was Ihr zur Stunde mitbringt ist euer Sportoutfit sowie eine Menge Motivation und Spaß ;-)

Hier noch mal alles im Überblick:

SpinningFacts.

  • Verbrennen einer erheblichen Summe an Kalorien (Ein 30 minütiges Workout kann bis zu 500 Kalorien verbrauchen!)
  • Kontrolle deiner Leistung via Widerstandseinstellung
  • Geringere Belastung der Knie (Im Vergleich zu anderen Sportarten wie zum Beispiel Laufen)
  • Indoor-Cycling ist gut für Körper UND Seele (Aufbau der mentalen Stärke und des Durchhaltevermögens)
  • Wetterunabhängig
  • Zeitlich flexibel, daher interessant für Berufstätige
  • Großer Spaßfaktor durch mitreißende Musik, Instructor und andere Kursteilnehmer

Habt Ihr selbst schon Erfahrungen im Bereich Spinning und Indoor-Cycling gesammelt, habt Fragen oder weitere Anregungen?
Die perfekte Begleitmusik für Euer Spinning:

Ich freue mich wie immer über Euren Kommentar. :)

LG
Norbert

 

 

 

Tags: , , , ,

Kommentieren