Allergien bei Hunden – so hilfst Du Deinem Hund!

Liebe Freunde,

heute wollte ich mal über mein Dasein als allergiegebeutelter Hund schreiben. Sicher kennt der ein oder andere das von Euch selbst. Rotznase, tränende Augen, Juckreiz und wenn es ganz schlimm kommt, schwellen mir sogar meine Pfoten an, kurzum: ich bin Allergiker.

HATSCHIII!!! Ja so eine Hundedame mit Allergien hat es nicht leicht.

Lebensmittelunverträglichkeiten gibt es auch bei uns Vierbeinern

Ich reagiere so ziemlich auf alles was man sich denken kann: Rindfleisch, Getreide, Milchprodukte, Lammfleisch und sogar Heu – um nur mal einiges aufzuzählen… Immerhin darf ich Huhn und Schwein essen – viel anderes bleibt da ja auch nicht mehr übrig. Ihr dürft nicht vergessen, ich gehöre zu den Canidae und bin somit überwiegend Fleischfresser – wenn ich auch in der Lage bin, meine Ernährung (in Grenzen) dem Angebot anzupassen. Aber ein Geschenk ist das nicht.

Tja, und jetzt steht der Herbst schon wieder vor der Tür – da wird bei uns auf dem Land Heu eingefahren und wie wild geerntet. Da bekomme ich schon mal den ein oder anderen bösen Allergieschub, wenn ich über die Felder tobe.

Und Ihr glaubt ja gar nicht, was für kulinarische Köstlichkeiten manchmal so auf dem Boden liegen, das bekommen die Zweibeiner manchmal gar nicht mit. Hier ein heruntergefallener Keks, da ein kleines Stückchen Wurstbrot. Lecker! Aber eben gar nicht gut für mich. Ich weiß das ja auch, aber vielleicht geht es Euch manchmal auch so: „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“. Ja, das gibt es auch in der Tierwelt. Und ganz besonders in meiner Welt.  :)

Zum Glück ist meine Familie sehr vorsichtig und mit meiner Ernährung äußerst sorgfältig. Da wird aufgepasst wie ein Luchs was ich in den Napf bekomme. Ich persönlich inhaliere nämlich wirklich alles Essbare wie ein kleiner Staubsauger (Handstaubsauger trifft es bei meiner Größe womöglich besser).

In Herrchens Armen kann nichts schief gehen …

Was könnt ihr tun für euren Allergiker-Hund?

Mein Frauchen hat jetzt einen sogenannten Dörrautomaten angeschafft. Da werden exklusiv für mich Käthe-geeignete Leckerlies hergestellt. Sowas Tolles! Sollte Euer Hund auch eine oder mehrere Lebensmittelallergien haben und die industriell hergestellten Leckerchen einfach nicht vertragen, kann ich Euch diese sagenhaften Geräte nur empfehlen. Ihr macht Euren vierbeinigen Gefährten damit eine Riesenfreude – das garantiere ich Euch!

Für mich gibt es seitdem getrocknetes Hähnchenbrustfilet und sogar Chicken-Chips. Bio, kalorienarm und gesund. Die bekomme ich immer, wenn Frauchen ihr Frühstücksbrot im Büro isst. Früher habe ich immer ein sehr trauriges Gesicht gemacht, heute snacken wir gemeinsam!

Je nach Allergie und Kreativität sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ich muss hier im Büro immer sehr aufpassen, dass mein Windhund-Kumpel Simon, mir nicht immer die Hälfte der Kostbarkeiten wegfrisst. Der alte Gierlappen nimmt dabei noch nicht mal zu, während bei mir jede Kalorie abgezählt wird. Das glaubt Ihr mir nicht? Dann lest mal diesen Artikel dazu „Der Windhund – die rasend schnelle Couchpotatoe“! Danach wisst Ihr, womit ich mich hier täglich herumschlagen muss. Leute, ich sage Euch, manchmal ist die Welt ungerecht.

Und noch ein kleiner großer Allergiker-Tipp von mir:

Packt Eure Siebensachen und Eure Allergiker ein (egal ob zwei- oder vierbeinig) und macht einen Ausflug an die See. Das Reizklima hier bei uns im Norden ist Balsam für Mensch und Tier. Und nur ganz nebenbei – Urlaub am Meer ist für jeden ein Genuss – auch für Nicht-Allergiker! :)

Bis bald,

Eure Käthe

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