Upstalsboomer der ersten Stunde

Bis zum verheerenden Ergebnis einer Mitarbeiterbefragung im Jahre 2010 stand die Gewinnmaximierung im Fokus vieler führender Upstalsboomer. Es wurde viel gemanagt aber zu wenig für die Mitarbeiterbedürfnisse getan. Durch diese Erkenntnis wurde ein neuer, einzigartiger Weg eingeschlagen- der Upstalsboom Weg. Bodo Janssen erkannte, dass Begeisterung nur dann entsteht, wenn Menschen ihre Tätigkeit für sinnvoll erachten. So entwickelte sich eine Kultur, in der Mitarbeiter ihre persönlichen Talente frei einsetzen können und somit Freude an ihrer Tätigkeit haben.

Aus unterschiedlichen Upstalsboom-Hotels haben hier drei Kollegen ihre ganz persönliche Wahrnehmung zum Unternehmenswandel für Euch zusammengefasst.

Unsere Upstalsboomer der ersten Stunde

Heidi Voss aus dem Upstalsboom Hotel Friedrichshain in Berlin

„Ich lebe und arbeite in Berlin Friedrichshain, gehe gerne zum Sport und Shoppen, ich liebe Menschen und schöne Dinge des Lebens, beispielsweise tolle Gespräche,  ins Kino und essen gehen, Reisen an die Ostsee – bis zu 3-4 mal im Jahr am liebsten in unsere Upstalsboom-Hotels, weil ich zu 100 % ein Upstalsboomer bin :). Hier erkennen mich viele Kollegen in den Hotels sofort….“

Wann und wie begann Deine Reise als Upstalsboomer?

„Am 04.12.1995 begann ich im Upstalsboom Hotel Friedrichshain als F&B Assistentin mein Werdegang bei Upstalsboom. Zu der Zeit war ich 38 Jahre und hatte zuvor in einem Berliner Hotel (Palast Hotel) als Demi Chef de Rang im Service gearbeitet. Damals gab es noch kein weiteres Servicepersonal, das hieß, ich war gleichzeitig Köchin, Kellnerin, Spülerin und F&B Managerin im eigenen Büro. Für mich war das phänomenal, da ich beweisen konnte was alles in mir steckt. Eben eine echte Herausforderung!“

Was war Dein denkwürdigster Arbeitstag bei Upstalsboom?

„Im Frühjahr 1997, zwei Jahre nach dem ich bei Upstalsboom zu arbeiten begann, öffneten sich genau neben dem Upstalsboom Hotel Friedrichshain ein weiteres Mal die Upstalsboom Türen. Damals für das zweite Berliner Haus, das Upstalsboom Hotel Kopernikus.  Das war das Größte, ich musste nur die Tür auf machen und da waren Sie, meine neuen Kollegen. Das war toll für mich!  Damit ging erst das richtige Upstalsboom-Leben los….“

Gab es ein besonderes Highlight bei Upstalsboom für Dich?

„Ein weiteres echtes Highlight bei Upstalsboom war mein Klosterbesuch im Kloster Münsterschwarzach bei Pater Anselm Grün! Ich kannte ihn bereits durch seine zahlreichen Bücher und habe ihn in Talkshows gesehen. Ihn nun ganz persönlich erleben zu dürfen, das war das Größte für mich. Natürlich habe ich sofort die Chance ergriffen und ihn direkt angesprochen; wir hatten ein ganz besonderes Gespräch. Seine Lebensweisheiten und die Ruhe, die er ausstrahlt waren und sind für mich sehr beeindruckend. Er war es, der mich dazu gebracht hat, eine Leidenschaft aus meiner Kindheit wieder aufzugreifen  – den Sport. Seitdem gehe ich wieder regelmäßig und mit viel Spaß ins Fitnessstudio.“

Wie erlebst Du den Unternehmenswandel?

„Absolut positiv! Ich bin immer für neue Sachen zu haben. Es ist wichtig sich für neue Dinge zu öffnen, da bleibt man jung! Ich gehe immer voran und schau´ selten zurück. Ich bin schnell begeisterungsfähig und trauere nichts nach. Ich durfte selber dabei sein, den Upstalsboom Weg mit zu gestalten. An mindestens fünf Strategieworkshops nahm ich bereits teil, wurde von einer Filmcrew interviewt und gefilmt und habe vor Ort meine Ideen und meine persönliche Meinung eingebracht. Darauf bin ich stolz und das macht mich glücklich!

 

Kerstin Lehmann aus dem Upstalsboom Landhotel Friesland in Varel

Wann und wie begann Deine Reise als Upstalsboomer?

„Ich bin seit 2009 ein Upstalsboomer. Allerdings bin ich bereits seit 1995 im Hause beschäftigt; seinerzeit wurde das Hotel  noch unter dem Namen Waldschlößchen Mühlenteich betrieben. Eine klassische Hotel- oder Wellnessausbildung habe ich nicht abgeschlossen. Nach meiner Ausbildung zur Ver- und Entsorgerin habe ich hier in der Region einfach keine Stelle gefunden, da es im öffentlichen Dienst nicht zu bewerkstelligen war. So erfuhr ich, dass im Hotel eine Stelle als „Saunaaufsicht“ frei geworden war. Ich hatte zwar keine Ahnung, was mich da genau erwarten würde, fand den Job aber interessant. Schon alleine deshalb, weil ich auf gar keinen Fall einen reinen Bürojob machen wollte. Auch wenn das meinen Eltern besser gefallen hätte. :)

Nach dem Probearbeiten habe ich fest angefangen und in der ersten Zeit bestanden meine Aufgaben darin, den Wellnessbereich in Ordnung zu halten und zu reinigen, Handtücher auszugeben und zu kassieren. Nach einiger Zeit kam dann die Terminierung der Kosmetik-Anwendung hinzu. So war es manchmal recht eintönig, doch in einem Hotel ist immer etwas zu Tun und der damalige Senior-Chef hielt uns schon ordentlich auf Trab. Wer nichts zu tun hatte, wurde in die Wäscherei oder ins Housekeeping versetzt.

Irgendwann wurde dann das Gästehaus erbaut und im Jahr 2005 fertiggestellt. Darin befindet sich noch heute unsere SPA-Oase mit weiteren sieben Behandlungsräumen und fünf Massageräumen. Da diese mehr als gut angenommen wurden, schlug dann meine (und auch die der anderen Kolleginnen) Stunde: Wir wurden gefragt, ob wir nicht auch Behandlungen machen wollten und durften verschiedene Schulungen mitmachen. Diese wurden von unseren Kosmetikpartnern durchgeführt. Als dann die Kosmetikleitung (die auch für den Saunabereich und die SPA Oase zuständig war) ging, habe ich mich – gemeinsam mit einer Kollegin – auch an diese Aufgabe gewagt.

Was war Dein denkwürdigster Arbeitstag bei Upstalsboom?

„Eigentlich lief alles ganz gut, doch dann kam der große Knall: Insolvenz des damaligen Waldschlößchens! Da das Hotel „Knall auf Fall“ abgeschlossen wurde, saß ich dann erst einmal total verwirrt zu Hause und wusste nicht was kommt. Und dann hieß es: Upstalsboom übernimmt das Hotel! Große Erleichterung – erst einmal … Das Team und der Direktor die dann in das Haus kamen waren…nun ja, sagen wir mal alles andere als freundlich zu uns.“

Gab es ein besonderes Highlight bei Upstalsboom für Dich?

„ Ja, denn in dieser Phase der Frustration erschien Herr Gaukler (Personalleiter) und führte mit uns ausgiebige Gespräche. Wir merkten schnell, dass er auch schon irgendwie ahnen musste, dass es uns nicht gut ging. Kurze Zeit später begann der Unternehmenswandel und mit ihm kam unser jetziger Direktor Herr Stickdorn. Plötzlich war alles ganz anders und viel schöner. Die ersten Curricula folgten und wir lernten einen sehr inspirierenden, faszinierenden und äußerst achtsamen Bodo Janssen kennen. Unfassbar für uns, die vor kurzem noch sehr übel behandelt wurden! Nach kurzer Zeit wurde ich dann gefragt, ob ich nicht den Wellnessbereich leiten möchte. Ich war hin- und hergerissen und ehrlich berührt, dass Herr Stickdorn mir das so schnell zutraute. Doch mit einem lange bestehenden und fest zusammen stehenden Team im Rücken habe ich mich an die neue Aufgabe gewagt.“

Wie erlebst Du den Unternehmenswandel?

„Es war (und ist) weiß Gott nicht immer einfach, macht aber immer noch Spaß und ich freue mich jeden Tag auf neue Herausforderungen. Jetzt ist auch endlich im gesamten Hotel ein Team zusammengewachsen, jeder ist stets freundlich und hilfsbereit, hat immer ein offenes Ohr und überall begegnen einem lachende Gesichter. Wow!!! Wahnsinn, was da passiert ist! Viele waren ja auch schon zu den verschiedensten Workshops mit Bodo Janssen und hatten schnell verstanden, was wirklich wichtig ist und dass es viel mehr Spaß und Lebensfreude macht, so gemeinschaftlich miteinander zu arbeiten.

Persönlich wirkt sich das auch aus: ich z.B. lächle jetzt manchmal wildfremde Menschen auf der Straße an (schon fast eine Berufskrankheit :)) und freue mich über jedes Lächeln, das zurückkommt. Und gelassener geworden bin ich auch: die Schlange an der Supermarktkasse nervt immer noch, aber was kann die Frau dafür, die an der Kasse sitzt? Es bringt wesentlich mehr, diese Dame nett anzulächeln und ein freundliches Wort zu sagen als rumzupampen. So kann man seinen Mitmenschen manchmal sogar noch den Tag versüßen. Ganz einfach! Mein denkwürdigster Moment war, als Bodo Janssen mich im Gang unseres Hotels schon nach dem ersten Curriculum mit meinem Namen begrüßte – da bin ich fast umgefallen! :)“

 

Dennis Schweikard, Hoteldirektor Upstalsboom Parkhotel in Emden

Ich heiße Dennis Schweikard, bin 40 Jahre alt und verheiratet. Wir haben einen 8 jährigen Sohn namens Tom und zwei Kater: Oskar und Elmo. In meiner Freizeit gehe ich gerne laufen. Meinen ersten Marathon bin ich letztes Jahr in Hamburg gelaufen, der zweite folgt dieses Jahr in Hannover. Ein Traum von mir ist es, einmal an einem Marathon in New York teilzunehmen. Mein zweites Hobby ist der Garten – im Sommer bepflanze ich gerne alte Holzkisten und Weinfässer. Diese Gefäße werden im Garten so aufgestellt, dass man das ganze Jahr etwas davon hat und den Anblick auch an den Wintertagen vom Haus aus genießen kann. Ich behaupte von mir, dass ich ein Deichkind bin. Ich liebe das Meer, die frische Brise, die Deiche, die Gezeiten, den Wechsel der Jahreszeiten, die raue See….

Wann und wie begann Deine Reise als Upstalsboomer?

„Meine berufliche Laufbahn bei Upstalsboom begann im August 1993 mit Beginn meiner Berufsausbildung – 10 Minuten später lernte ich meine heutige Ehefrau kennen, die ebenfalls bei Upstalsboom beschäftigt ist. Nach einigen Jahren Berufserfahrung im Rezeptionsbereich und erfolgreicher Beendigung des Zivildienstes in einer Werkstatt für behinderte Menschen, entschloss ich mich, meine bisher erlangten Kenntnisse und Fähigkeiten durch ein zweijähriges Schulstudium zum Hotelbetriebswirt zu erweitern und zusätzlich die Abendschule zum Personalfachkaufmann bei der IHK zu besuchen. Anschließend folgten Stationen als Empfangsleiter, Direktionsassistent, Stellvertrender Direktor in Emden sowie den Nordseeinseln Borkum und Langeoog.“

Was war Dein denkwürdigster Arbeitstag bei Upstalsboom?

„Es gab viele spannende und bewegende Momente während meiner beruflichen Vergangenheit bei Upstalsboom. Die dreijährige Zeit auf den Ostfriesischen Inseln hat mich jedoch besonders geprägt. Ab Herbst 2009 war ich für das Upstalsboom Hotel Feuerschiff auf Langeoog verantwortlich. Im Januar 2010 musste ich zu einer Beerdigung auf das Festland– die Fähre legte pünktlich am Hafen auf Langeoog ab, blieb aber aufgrund des Ostwindes und des extrem Niedrigwassers in der Fahrrinne stecken. Natürlich schaffte ich es nicht, pünktlich in der Kirche zu sein und kam an, als die Trauerfeier zu Ende war. Das war schon ein Moment, in dem ich für einen kurzen Augenblick den Standort in Frage stellte.“

Gab es ein besonderes Highlight bei Upstalsboom für Dich?

„Für mich ist Upstalsboom nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ich identifiziere mich sehr stark mit dem Unternehmen und den Menschen, die dort arbeiten. Ich fühle mich Ihnen sehr stark verbunden – es sind keine Arbeitskollegen, sondern sie sind Teil meiner Familie. Ich habe ein sehr gutes Team, stehe wirklich hinter jedem einzelnen und spüre diese Verbundenheit beruht auf Gegenseitigkeit. Ein aktuelles Highlight war auf unserer Mitarbeiterfeier am 10. Januar 2015. Nach der Begrüßung hielt ich die klassische Ansprache und ließ das Jahr Revue passieren. Direkt im Anschluss erhielt ich ein persönliches Feedback von meinem gesamten Team und ein sehr persönliches Geschenk – ich war in diesem Moment gerührt und die Tränen flossen …“

Wie erlebst Du den Unternehmenswandel?

„Ich muss immer etwas schmunzeln, wenn ich als langjähriger Upstalsboomer zu diesem Bereich befragt werde. Es vermittelt immer den Eindruck als wären wir vor dem Unternehmenswandel schlecht behandelt worden. Ich erinnere mich immer sehr positiv an die vergangenen Jahre – egal zu welcher Zeit. Ich bin immer sehr freundlich, sehr hilfsbereit und sehr wertschätzend durch die Familie Janssen und die Geschäftsführung behandelt worden. Ich wurde gefördert und gefordert, ich durfte mich frei entwickeln und Akzente durch meine persönliche Handschrift im Unternehmen setzen.

Ich genieße großes Vertrauen, dies ist ein wunderbares Gefühl. Ich erhalte positives Feedback in meinem „Handeln & Tun“ – ich darf mit meinem Team die Unternehmensziele für unser Hotel frei erarbeiten, ohne irgendwelche Auflagen und strenge Vorgaben erfüllen zu müssen. Ich habe ausreichend Zeit für Gestaltung und innovative Ideen – diese haben Zeit zu reifen, können langsam wachsen um dann erfolgreich in die Unternehmensziele einzufließen…ich fühle mich nicht kontrolliert, sondern durch diese Unternehmenskultur immer stärker mit dem Unternehmen verbunden …“

Liebe Heidi, liebe Kerstin und lieber Dennis. Danke für Eure offenen Worte. :)

#Unternehmenswandel

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Kommentare (2)

  • Peter Michael Dieckmann

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    Seit 1999 veranstalte ich meine Seminare im Upstalsboom Hotel am Strand von Schillig. Die Teilnehmer loben nicht nur die hervorragende Unterbringung und Verpflegung, sondern ganz besonders die Freundlichkeit der Upstalsboom Mitarbeiter, die nicht zuletzt dadurch einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Seminare haben. Ich freue mich auf die weiteren Jahre mit dem Upstalsboom Team. Peter Michael Dieckmann

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    • Saskia

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      Hallo Peter Michael,

      vielen Dank für Dein positives Feedback zur Organisation Deiner Seminare im Upstalsboom Hotel Am Strand. Wir haben uns hierüber sehr gefreut und freuen uns auf ein Wiedersehen.

      Liebe Grüße
      Saskia

      Reply

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