So entgeht Ihr dem Winterblues

Wer kennt das nicht – mit der dunklen Jahreszeit kommt die Wintermüdigkeit und Euer Körper verfällt quasi in eine Art Mini-Winterschlaf?! Zumindest fühlt es sich so an und der Winterblues ist da ;).

Das liegt daran, dass die länger anhaltende Dunkelheit Euren Körper vermehrt das Schlafhormon Melatonin bilden lässt. Dieses Hormon macht müde, schlapp und kann sich sogar negativ auf Eure Stimmung auswirken.

Mit ein paar Tricks könnt Ihr dem Winterblues entgegenwirken:

  1. Viel Licht und frische Luft: Ihr solltet täglich einen Spaziergang von einer Stunde einlegen. Dabei ist es sogar egal, ob es bewölkt oder sonnig ist.
  2. Gesunde Ernährung: Esst viel frisches Obst und Gemüse, das stärkt zum einen Eure Abwehrkräfte und hält Euren Vitaminhaushalt in Schuss.
  3. SeelenStreichler: Damit die Müdigkeit nicht auf Euer Gemüt schlägt, könnt Ihr Mithilfe von gesunden Kohlenhydraten wie Nudeln, Kartoffeln oder Mehlspeisen Euren Serotoninspiegel (Glückshormon) steigern. Zu den Mehlspeisen zähle ich übrigens auch das ein oder andere Stück Schokoladenkuchen, denn es heißt ja nicht umsonst „Schokolade macht glücklich“. :)

Die Frühjahrsmüdigkeit ergibt sich übrigens mehr oder weniger aus der Wintermüdigkeit – denn im Frühjahr ist der Melatoninspiegel im Körper relativ hoch. Zudem kommt der Umschwung zu den länger werdenden Tagen und wärmeren Temperaturen. Darauf reagiert der Körper mit einer Erweiterung der Blutgefäße wodurch der Blutdruck absinkt. Aber ebenso wie die Wintermüdigkeit lässt sie sich mit viel frischer Luft und gesunder Ernährung vertreiben. Sport hilft Euch dabei übrigens ebenso, denn das lässt den Blutdruck wieder ansteigen.

 

Was Ihr für einen guten und erholsamen Schlaf braucht:

Ihr solltet zwischen sieben und acht Stunden pro Nacht schlafen – wenn Ihr Euch aber erst nach neun Stunden erholt fühlt nutzt die Zeit und schlaft Euch aus. Wichtiger als die Dauer des Schlafes ist jedoch die Qualität des Schlafes. Denn nur in der Tiefschlafphase kann sich der Körper ungestört regenerieren.

Passende Voraussetzungen für guten Schlaf:

  • Ein gleichmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus also zu gleichen Zeiten ins Bett gehen und wieder aufstehen.
  • Morgens und abends gut lüften
  • Optimale Zimmertemperatur: zwischen 16-18 Grad
  • Bettdecke und Kopfkissen: Je nach Geschmack, Bedürfnis und Zimmertemperatur. Daunendecken eignen sich besonders gut, denn sie speichern Wärme. Einige Hotels, wie zum Beispiel unsere Hotelresidenz & SPA Kühlungsborn bieten Euch ein sogenanntes Kissen-Buffet. Das heißt, Ihr könnt Euch während Eures Hotelaufenthaltes aus verschiedenen Kissen- und Deckenarten Euer Lieblingsbettzeug aussuchen.

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Warum ist guter Schlaf so wichtig?

 Unser Körper vollbringt während des Schlafes Höchstleistungen: Der gesamte Körper wird generiert, die Abwehrkräfte werden gestärkt und Hormone kurbeln das Zellwachstum an und Zellschäden werden repariert. Der berühmte Schönheitsschlaf also. J

Außerdem wird Erlerntes in der Nacht „abgespeichert“, das Stresshormon Cortisol wird abgebaut und schützt somit das Herz bzw. Herz-Kreislauf-System.

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Der Mittagsschlaf – auch genannt „Powernapping“

Kämpft Ihr auch manchmal zur Mittagszeit mit Müdigkeit und mangelnder Konzentration? Das ist so in unserem Biorythmus verankert und lässt sich meistens nicht mal mit einem starken Kaffee bekämpfen. Ganz ohne Nebenwirkungen empfiehlt sich dann ein wundersamer Aufputscher genannt: Mittagsschlaf.  Dieser bringt Euch diverse Vorteile und auch wieder in die richtige Spur:

  • Er steigert die Leistung und wirkt sich positiv auf Euer Kurzzeitgedächtnis aus.
  • Schützt vor Herzkrankheiten und stärkt das Herz-Kreislauf-System.
  • Der Mittagsschlaf reduziert das Gewicht, denn müde Menschen haben einen größeren Appetit auf fette und süße Lebensmittel.
  • Er macht gute Laune – denn wer müde ist und wenig geschlafen hat, ist auch schneller gereizt.

Zu beachten ist eigentlich nur, dass Ihr den Mittagsschlaf nicht in die Länge zieht. Zwischen 20 und 30 Minuten reichen vollkommen aus – darüber hinaus fallt Ihr nur in den Tiefschlaf und seid danach noch kaputter als vorher. Ihr seid im Büro? Kein Problem – zur Not legt Ihr Euren Kopf einfach eine halbe Stunde auf dem Schreibtisch ab.

Für den Powernap im Büro gibt es mittlerweile sehr witzige Kissen:

Nappingkissen

Nach der ganzen Schreiberei übers Schlafen werde ich schon selbst ganz träge. 13:22 Uhr – vielleicht gönne ich mir gleich selbst einen kleinen „Powernap“. Ich bin gespannt wie die Kollegen schauen, wenn ich gleich mit dem Kopf auf dem Schreibtisch liege ;).

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Kommentare (1)

  • Jonas

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    Guten Tag liebe Mitleser,
    vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag. In der Tat hilft der optimale Schlaf gegen Stress und den sogenannten Winterblues. Nur leider ist mein Bett kaputt gegangen und nun muss ich es reparieren. Da der nächste Baumarkt relativ weit weg ist, muss ich mir die Normale online kaufen.

    Viele Grüße
    Jonas

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