Wie Du Dich auf Deiner Radtour richtig ernährst

Deine Tour ist geplant, die Sachen sind gepackt und eigentlich kann es jetzt losgehen. Aber Moment. Hast Du auch an die richtige Verpflegung gedacht?

Das Radfahren eine der gesündesten Sportarten ist, brauche ich Dir ja nicht mehr zu erzählen. Und zu gesunder Bewegung gehört eben auch gesunde Ernährung vor und während der Radtour.

In meinem ersten Beitrag Radwandern ist Trend hatte ich bereits nach den Ausflugszielen Anregungen zur Verpflegung gegeben, welche ich Dir nun etwas ausführlicher erläutern möchte. So geht Dir während der Tour nicht zu schnell die Puste aus.

Ernährungstipps für Deine Radtour

In der Regel reichen für Strecken einer kleinen Radtour unter 60 Minuten die im Körper gespeicherten Nährstoffe. Also musst Du Deinem Körper hauptsächlich nur Flüssigkeit zuführen.

Vor einer längeren Radtour empfiehlt es sich allerdings am Abend vorher und am nächsten Morgen ausreichend zu essen, sowie seinen Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Zwei Flaschen Mineralwasser zusätzlich kann ich Dir empfehlen, um zu vermeiden dass Du die Radtour mit einem Flüssigkeitsdefizit beginnst.

Zur Vorbereitung Deiner Radtour möchte ich Dir ein paar Anregungen geben bzgl. der Verpflegung. Vitamin- und Ballaststoffreiche Kost wie beispielsweise Äpfel, Bananen, Früchtemüsli oder dunkles Brot mit Wurst oder Käse sind zu empfehlen.

  • Am Vorabend kann ich Dir den Verzehr einer großen Portion (Vollkorn-)Nudeln mit einer leichten, mageren Sauce empfehlen – auch „Nudelparty“ genannt. Am nächsten Morgen genügt eine normale Portion eines kohlenhydratreichen Frühstücks.
  • Bei längeren Touren (länger als 60 Minuten) eignen sich wie erwähnt Bananen sehr gut für unterwegs. Wenn Du keine Bananen magst, tut´s z.B. auch mal ein kohlenhydratreicher Energieriegel
  • Auf fettige Nahrung wie Chips und Schokolade solltest Du gänzlich verzichten (Schokolade kann die Laune zwar kurzfristig steigern, ist aber ein regelrechter Energiekiller)
  • Energie erhältst Du durch gesunde Kohlehydrate
  • Vermeide einen Hungerast – das ist die Unterzuckerung, die stattfindet, sobald die Kohlenhydrate in Deinem Körper aufgebraucht sind. Deine Leistung wird schlagartig sinken. Für den Fall des Eintritts solltest Du z.B. Traubenzucker zu Dir nehmen. Das sollte kurzfristig helfen – besser noch eine kleine Dose Cola, die hilft sogar noch schneller.

Getränke sind genauso wichtig. Nimm in der kalten Jahreszeit heißen Tee oder Kakao mit. Fruchtsäfte oder Fruchtsaftschorlen eignen sich hingegen in der warmen Jahreszeit. Achte auf ausreichend Flüssigkeit, denn zu sommerlichen Temperaturen verbraucht Dein Körper wesentlich mehr Flüssigkeit als üblich.

  • Plane regelmäßige Getränkepausen ein (ungefähr 200 Milliliter Flüssigkeit pro 30 Minuten Radfahren, Profis trinken diese Menge alle 15 Minuten), denn durch den Fahrtwind spürt man die Hitze oft nicht so schnell und Du bekommst schnell ein Defizit in Deinem Flüssigkeitshaushalt durch die Ausscheidung von Mineralstoffen wie Magnesium, Calcium und Natrium
  • Sehr gut eignen sich Saftschorlen (im Verhältnis 1/3 Saft zu 2/3 Wasser) als Ausgleich
  • Umso höher die Temperaturen steigen, umso mehr solltest Du trinken und das am besten bereits bevor der große Durst kommt
  • Beachte, dass selbst bei kälteren Temperaturen, Dein Flüssigkeitsverlust enorm ist
  • Auffüllen lassen sich aufgebrauchte Getränkevorräte im Supermarkt oder zur Not an den doch zumeist recht hochpreisigen Tankstellen. Wenn gar keine andere Möglichkeit besteht, würde ich sogar in einer Wohnsiedlung einmal an der fremden Türe klingeln. Die wenigsten werden Dir ein Glas Wasser verwehren.
  • Um Magendarmprobleme zu vermeiden solltest Du darauf achten, bei höheren Temperaturen Dein Getränk nicht zu kalt zu Dir zu nehmen
  • Die Meinungen zu isotonischen Getränken gehen weit auseinander. Es gibt Thesen, dass diese angeblich nur dem Zahnarzt und dem Hersteller zuspielen. Wie ist Deine Meinung dazu?

Im Großen und Ganzen kommt es natürlich aber auch immer auf den Einzelnen an, wie er mit der sportlichen Belastung umgeht und was sein Körper benötigt und/oder aushält während einer kleinen oder größeren Radtour.

Eine vollwertige und ausgewogene Ernährung kann nicht durch die Einnahme von Spezialpräparaten / -produkten ersetzt werden

Tipp: „Powerfood“ wie z.B. Cashewkerne decken schnell Deinen Energiebedarf und sollten zusätzlich in keiner Lenkertasche fehlen. :)

Hast Du noch weitere Anregungen, resultierend aus persönlichen Erfahrungen? Dann freue ich mich über ein paar Tipps von Dir.

Lieben Gruß
Norbert

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Kommentare (2)

  • Parkhotel Hannover

    |

    Hallo Norbert,

    da viele unserer Gäste auch gerne die Chance nutzen, um eine ausgiebige Radtour in die wunderschöne Eilenriede Hannovers zu unternehmen. Da diese Radtouren in den meisten Fällen länger als eine Stunde dauern, sind die aufgeführten Ernährungstipps sicherlich sehr hilfreich für interessierte Gäste.

    Vielen Dank dafür und alles Liebe,

    das Parkhotel Hannover

    Reply

    • Norbert

      |

      Es freut mich, dass Sie sich als Leser unseres Blogs die Zeit genommen haben, persönlich einen Kommentar zu schreiben. Vielen Dank für das positive Feedback zu meinem Beitrag, LG Norbert :)

      Reply

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