Kleine Geschichten – Von Kühlungsborn in die Hauptstadt Berlin

Wir Upstalsboomer teilen immer wieder gerne unsere Erlebnisse aus den Hotels und Ferienwohnungen zum Schmunzeln, zum Nachdenken und zum Freuen.

Dominique Siebach beschreibt Ihre Erfahrungen auf dem Weg vom Azubi am Strand bis zur neuen Aufgabe in Berlin.

„Kleine Geschichte“

Dominique Siebach (Hausdamenassistentin), Upstalsboom Hotel Friedrichshain

Nach der Schulausbildung in Magdeburg bin ich gleich bei meinen Eltern ausgezogen und habe meine Ausbildung als Hotelfachfrau an der Küste begonnen. Es war kein besonders guter Betrieb, das Geschäft lief gut, aber ausschließlich auf Kosten der Mitarbeiter und Azubis. Im April 2011 eröffnete dann direkt am Strand die Upstalsboom Hotelresidenz & SPA Kühlungsborn. Vor dem Eingang des sehr eindrucksvollen Gebäudes stand eine Tafel mit Stellenanzeigen. Ich dachte nur „willst Du wirklich in die Kettenhotellerie wechseln, in ein so großes 4-Sterne-Superior-Haus?  Niemals, da bin ich doch auch nur eine Nummer unter vielen!“

Einige Azubi-Kollegen aus meiner Berufsschule hatten jedoch schon dorthin gewechselt und versuchten nun mich zu überzeugen: „Hier bekommst du Schulungen! Überstunden hast du kaum und wenn, dann werden diese sogar notiert! Es gibt eigens eine Azubi-Beauftragte, die sich um uns kümmert! Die Kollegen sind alle supernett und freundlich!“

Einen Monat später trat ich meinen ersten Arbeitstag als neue Azubine in der Upstalsboom Hotelresidenz & SPA Kühlungsborn an.

Besonders den Einführungstag für uns neue Azubis werde ich nie vergessen. Früh am Morgen gab es ein gemeinsames Frühstück mit den Abteilungsleitern. Dann bekamen wir unsere Infos samt vorbereiteter Infomappe. Zum frühen Nachmittag ging es dann mit dem E-Bike zum Leuchtturm nach Bastorf. Oben angekommen wartete schon ein Küchenteam und heizte den Grill an. Ich war beeindruckt!

Grillbuffet in der Hotelresidenz & SPA Kühlungsborn

Am besten hat mir aber der Umgang miteinander gefallen, besonders zwischen den Facharbeitern und den Azubis. Kollegen waren nicht nur Freunde, sondern es fühlte sich wie in einer Familie an.

Nach der Ausbildung wollte ich dann unbedingt in die Großstadt – Berlin musste es sein!

Pulsierende Hauptstadt an der Spree

Meine damalige Hausdame sagte zu mir „Im Upstalsboom Hotel Friedrichshain in Berlin sucht die Hausdame eine Assistentin; ich werde sie mal anrufen, wenn du möchtest.“ Tatsächlich bekam ich die Stelle. Ich spielte mit offenen Karten und äußerte meine Bedenken, dass ich mir nicht sicher bin, ob mir diese Position im Housekeeping wirklich liegt. So einigten wir uns darauf, dass dies erstmal nur für den Übergang sei, ein halbes Jahr, damit ich mich in Berlin einleben und mir dann eine Stelle suchen könne, die mir persönlich besser liegt.

Das Thema hat sich jedoch erledigt. Inzwischen bin ich seit drei Jahren als Hausdamenassistentin im Hotel Friedrichshain und insgesamt fünf Jahre bei Upstalsboom tätig. Ich kann mir nur schwer vorstellen, den Upstalsboom Weg, den wir nun seit einigen Jahren gemeinsam gehen, zu verlassen. Zu Upstalsboom zu wechseln war wohl die bisher beste Entscheidung in meinem Leben.

#kleineGeschichten

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