Ruanda: Klappe die Dritte – der Countdown läuft

Peter Günther darf in diesem Jahr mit der dritten Delegation nach Ruanda reisen, um dort die nächsten zwei Schule im Namen von Upstalsboom zu eröffnen. Bald geht es los und der Upstalsboomer ist schon Feuer und Flamme.


Am 24. Mai ist es soweit: Ich darf mit der nächsten Delegation nach Ruanda reisen. Mein erstes Ruanda-Erlebnis fand ja bereits mit der Gelbfieberimpfung statt. Es war an einem Donnerstag im November 2016. Der Arzt wies mich zwar auf die Besonderheiten der „Lebendimpfung“ hin, aber da ich bisher so gut wie nie krank war, keine Allergien habe und auch sonst gut was aushalten kann, dachte ich: „Ja, ja, wird schon nix passieren.“ Zwei Tage danach – ich hatte die Impfung schon „abgehakt“ – spürte ich Symptome einer Erkältung. Also in Apotheke und Medikamente gegen Erkältung gekauft. Dann ab in die heiße Wanne und danach zum Schwitzen ins Bett. Denkste! Da war nichts mit Schwitzen, aber unwohl war mir nach einem ausgiebigen Schlaf immer noch. Da dämmerte es mir plötzlich. Schnell das Smartphone raus und nach Gelbfieber-Impfsymptomen gegoogelt. Tatsache, hatten mich die „kleinen Tierchen“ doch aus meinem gewohnten Rhythmus gebracht. Na ja, nun wusste ich Bescheid und mir ging’s ab da auch gleich viel besser.

Friesenherz grenzenlos – RUANDA GEHT INS HERZ

Seitdem wir das Spendenprojekt ins Leben gerufen haben, bin ich mit dem sprichwörtlichen Herzblut dabei. Vor allem macht es mir viel Freude, unseren Ferienwohnungsgästen davon zu berichten, dass wir bereits die erste Schule übergeben konnten und wissen, dass die Spenden „Eins zu Eins“ in unser Schulprojekt fließen. Am vergangen Sonntag sprach ich ein älteres Ehepaar am Ende den Check In wie gewohnt an: „Wir haben ein ganz tolles Projekt. Wir haben seit drei Jahren die Patenschaft über Schulneubauten in Ruanda übernommen.“ „Sie brauchen gar nicht weiter zu sprechen.“, wurde ich jäh unterbrochen, „Wir haben soundsoviel Kinder und soundsoviel Enkel und Urenkel. Denen gilt unsere ganze Aufmerksamkeit.“ Ich brachte meine Freude darüber zum Ausdruck und bat darum, meine Info zum Projekt zu Ende bringen zu dürfen. Beide wurden wieder aufmerksam und ich informierte, dass wir alle Gäste bitten, uns mit einem Euro ihres Urlaubsgeldes beim Bau der mittlerweile vierten Schule zu unterstützen. Voller Stolz informierte darüber, Ende Mai zur dritten Delegation zu gehören, die zwei Schulen übergeben wird. Spontan hielt mir die Frau einen Fünf-Euro-Schein über den Tresen. Als ich vier Euro herausgeben wollte, meinte sie wörtlich: „Jetzt will ich’s wissen! Nehmen Sie bitte die fünf Euro für Ihr Projekt.“ Ich freue mich auf Ruanda und darauf, danach weiter Menschen anzusprechen, gemeinsam mit uns weitere Schulen in Ruanda bauen zu helfen.

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