Wie baue ich eine Sandburg?

Buddelspaß am Strand mit dem Erlebnisbaustoff Sand. Es ist wieder soweit, der Sommerurlaub steht vor der Tür und die Koffer sind gepackt. Ich kann es selbst kaum noch erwarten wieder den Sand zwischen den Zehen zu spüren. Den salzigen Geruch von Meeresluft in der Nase und das Kreischen der Möwen und das Rauschen des Meeres in den Ohren. So fängt der Urlaub richtig an und so lässt sich der Alltag am besten vergessen.

Buddelspaß am Strand von Wangerooge vor dem Strandhotel Gerken.

Was machen Jung und Alt am liebsten am Strand? Sandburgen bauen.

Schon vor Jahrtausenden haben Architekten Skulpturen und Gebäude aus Sand gebaut, um die Größendimensionen bzw. Abmessungen für die Originale besser einschätzen zu können. Und auch heute gehört das Errichten einer eigenen Sandburg zum Pflichtprogramm am Strand, wenn auch eher zum Spaß und Zeitvertreib.

Wie baue ich eine richtige Sandburg?

Für den Bau einer „perfekten“ Sandburg gilt es neben den richtigen Werkzeugen wie Schaufel, Eimer und Spachtel, viele Dinge zu beachten, die es Euch ermöglichen ein großes und möglichst „dauerhaftes“ Bauwerk zu erschaffen:

  1. Grundsätzlich sollte der Standort natürlich nicht zu nah am Wasser sein, damit das auflaufende Wasser der Tide oder eine große Welle nicht innerhalb weniger Stunden die Burg wieder einreißt.
  2. Gleichzeitig sollte der Boden, auf der die Burg aufgebaut wird, leicht feucht und gut befestigt sein. Durch Stapfen des Bereichs lässt er sich zuvor schön verdichten.
  3. Als Drittes ist es wichtig auf die Feuchtigkeit des Baumaterials zu achten. Ein Wasseranteil von 10 bis 15 Prozent im Sand eignet sich am meisten. Im besten Falle wird das Baumaterial auch vor dem Verbauen noch mal gepresst, zum Beispiel in einem Eimer.
  4. Damit die Sonne und der Wind den Sand nicht zu schnell wieder abtragen, empfiehlt es sich die Sandburg zwischendurch immer wieder leicht von außen zu befeuchten – Profis nutzen hierfür eine Sprühflasche. (Hier findet Ihr auch noch weitere Profi-Praxistipps)

Eine andere Art von Sandburg ist die sogenannte Kleckerburg.

Diese wird durch aufeinander träufeln von sehr nassem Sand gebaut. Besonders für die kleinen Strandbesucher ist diese Form des Sandburgbaus im wahrsten Sinne ein Kinderspiel. Ein weiteres Beispiel einer solchen Burg findet Ihr hier.

Sandburgen werden auf der ganzen Welt gebaut, sei es von Profis, von Urlaubern oder von gelegentlichen Strandbesuchern. Es gibt sogar richtige Festivals, in denen die Künstler Ihre Bauwerke der Öffentlichkeit präsentieren, sowie von einer Jury bewerten lassen. Hierzu muss noch nicht mal das Meer in der Nähe sein. Diese Festivals gibt es auch Städten, wie zum Beispiel in Berlin.

Und auch auf Usedom an der Ostsee gibt es viel zu sehen. Neben vielerlei tollen Sand- und Kleckerburgen, die täglich von fleißigen Händen errichtet werden und die es zu bewundern gilt, bietet die Insel zudem eine „Sandausstellung“ der ganz besonderen Art: Beim 2. Usedomer Sandskulpturenfestival im Seebad Ahlbeck können die Besucher noch bis zum November wieder eine spannende Welt aus Sand bestaunen – diesmal unter dem Motto „Märchenfiguren“. Auf einer Fläche von ca. 4.000m² wurden 9.000m³ Sand zu riesigen, beeindruckenden Skulpturen verwandelt. Die passende Unterkunft für einen Besuch des Festivals findet ihr natürlich bei uns. ;)

?????????????

Üblich ist außerdem das Einfrieden eines Strandkorbs an Nord- und Ostsee. Häufig werden kunstvoll verzierte Sandwälle gebaut, die den eigenen Strandkorb für die Dauer des gesamten Urlaubs umgeben.

Habt Ihr in diesem Jahr auch schon eine Sandburg oder etwas anderes gebaut? Ein Gebäude oder eine Skulptur? Schickt uns gerne ein Bild davon zu und wir werden es hier veröffentlichen.

Zu guter Letzt noch einen wichtigen Hinweis:

Bei all dem Spaß muss auch immer die Sicherheit eine große Rolle spielen. Gerade wenn der Sand sehr stabil ist, kann es sein, dass Kinder in gebaute Tunnel oder Höhlen kriechen. Diese können aber schnell zur Gefahr werden. Darum sprecht bitte mit euren Kindern über die möglichen Gefahren und lasst sie auch nie aus den Augen.

Viel Spaß!

Euer Jan-Henrik

Tags: , , , , , ,

Kommentare (2)

  • Sandmann

    |

    Mein Sohn ist jetzt 13 Monate alt und buddelt auch schon fleißig im Sand. Freu mich schon richtig, wenn es dann los geht am Strand mit dem bauen :)

    Reply

  • Sandy

    |

    Ich bin am Meer aufgewachsen und habe selber leidenschaftlich Burgen gebaut. Jetzt ist mein Sohn in dem passenden Alter. Ich habe ihm die Leidenschaft wohl vererbt ;)

    Reply

Kommentieren